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Maliq war ein Architekt und Ingenieur vom Nördlichen Wasserstamm und Bruder von Malina. Nach dem Ende des Hundertjährigen Krieges zogen er und seine Schwester vom Erdkönigreich, wo sie den Großteil ihres Lebens verbracht hatten, zum Südlichen Wasserstamm, wo er mit der Hilfe seiner Schwester die Modernisierung der Gebäude in der Hauptstadt des Stammes überwachte.

Geschichte Bearbeiten

Maliq wurde in der zweiten Hälfte des Hundertjährigen Krieges im Nördlichen Wasserstamm geboren zusammen mit seiner Schwester Malina. Später zogen er und seine Schwester ins Erdkönigreich. Zu dem Zeitpunkt, zu welchem sie zum Südpol zogen, um Hakoda zu helfen, hatten sie bereits mehr Zeit im Erdkönigreich verbracht als am Nordpol. Als sie am Südpol ankamen, wurden sie zu den Leitern des Wiederaufbauprojekts des Südlichen Wasserstammes ernannt. Unter Hakodas Aufsicht fingen sie an neue, größere Gebäude zu bauen, um der Welt zu zeigen, dass sich der Südpol weiterentwickelte.

An dem Tag, an dem Katara und Sokka zum ersten Mal seit dem Ende des Krieges zum Südpol zurückkehrten, warteten Malina und Maliq in Hakodas Büro. Während sie warteten, betraten Katara und Sokka das Büro. Nachdem Hakoda aufstand und seine Kinder umarmte, stellte er sie Malina und Maliq vor. Maliq schüttelte ganz aufgeregt Sokkas Hand und erzählte ihm, dass er und seine Schwester schon seit langer Zeit die Nachrichten über die beiden verfolgten. Dies ging sogar bis zur Rettung von Tui und La am Nordpol zurück. Am Ende des Gespräches boten er und Malina an mit Sokka, Katara und Hakoda essen zu gehen, woraufhin Sokka freudig zustimmte.

Während des Essens, als seine Schwester sich über das Essen am Südpol beklagte, sagte Maliq, dass er das Essen lieben würde, wobei er sogar Ashuna, die getrocknetes Robbenfleisch aus einem Wagen verkaufte, als Beispiel aufführte. Kurz darauf verschüttete ein Kellner eine Schüssel mit Suppe über den Tisch. Während Maliq abgelenkt war, schnappte sich eine Kellnerin seinen Aktenkoffer, welchen er mitgebracht hatte. Als er bemerkte, was passiert war, versuchte er sie zurückzubekommen, doch das Mädchen schlug ihm mit dem Aktenkoffer ins Gesicht, sodass seine Brille verrutschte. Als er seine Brille wieder aufsetzte, sah er gerade noch, wie Malina bewusstlos wurde, da ihr der Kellner die Schüssel gegen den Kopf geworfen hatte. Nachdem Katara und Sokka loszogen, um die Kellner zu fassen, blieb er bei seiner verletzten Schwester.

Als Katara und Sokka zurückkamen, stand Maliq vor Kannas Hütte Wache. Nachdem sie ihm sagten, dass sie den Aktenkoffer nicht zurückerlangen konnten, trat er den Schnee weg und beklagte sich über die mangelnden Sicherheitskräfte am Südlichen Wasserstamm und sagte, dass dies am Nordpol besser geregelt wäre. Nachdem Sokka ihn darauf ansprach, gab er zu, dass er durchaus der Meinung war, dass Hakoda die Spione fassen würde. Er war schockiert, als er herausfand, dass Sokka dachte Malina sei seine Frau und blieb draußen, als Sokka und Katara die Hütte betraten.

Am nächsten Tag gaben Maliq und Malina Katara und Sokka eine Führung durch die Anlage und sagten, es sei eine "große Freude", dass sie ihre Einladung angenommen hatten. Er erzählte ihnen in aller Ausführlichkeit, warum er und seine Schwester zum Südpol gekommen sind, wurde aber von Katara und Sokka ignoriert. Als er von Sokka gebeten wurde, zu wiederholen, was genau ihre Vision wäre, wurde er sprachlos, da er dies bereits zehn Minuten lang erklärt hätte. Malina sagte, dass ihr Bruder manchmal mit seinen Erklärungen übertreiben würde und der Kern sei, dass sie ein riesiges Ölvorkommen entdeckt hätten und es anzapfen wollten. Weder Katara noch Sokka wussten, wofür sie es brauchen würden, sodass Maliq ihnen erzählte, dass es unter anderem als Maschinentreibstoff verwendet werden würde.

Maliq verteidigt die Maschinen Deutsch

Maliq verteidigt die Maschinen.

Maliq beschrieb das Ölvorkommen als das größte der Welt. Er versuchte, Katara und Sokka die Bedeutung dieser Tatsache nahezulegen, da ihre wichtigsten Maschinen mit aus Öl gewonnenem Treibstoff funktionieren würden und je mehr Öl man hätte, desto mehr Maschinen könne man haben, sodass man bald in jedem Lebensbereich Maschinen einsetzen könne. Als er bemerkte, dass Katara noch immer nicht überzeugt war, schloss er das auf den Umstand, dass sie eine Bändigerin war und die Art von Kraft, die sie dadurch besaß, Nichtbändigern wie ihm verschlossen bleiben würde, sie aber nun durch die Maschinen endlich gleichwertig sein würden. Katara sagte, dass sie Nichtbändiger nie als nicht gleichwertig betrachtet hätte, aber Sokka verstand, was Maliq meinte, indem er sich an die Erdige Feuerraffinerie erinnerte, wo die eine Produktionsstraße von Bändigern und die andere von Nichtbändigern betrieben wurde. Maliq unterbrach ihn und merkte an, dass an beiden Produktionsstraßen die gleichen Arbeiten mit fast gleicher Effizienz erledigt werden konnte; Sokka beendete den Satz, indem er hinzufügte, dass dies aufgrund der Maschinen so sei. Maliq stimmte zu. Sokka fragte Maliq, ob er die Erdige Feuerraffinerie kennen würde, worauf er antwortete, dass die Erdigen Feuerbetriebe sogar ihr Partner sei und sie ihr Fachwissen im Bau nutzen würden und auch ihr ganzes Equipment von ihnen ausgeliehen hatten.

Als Toph Beifong in ihrer Funktion als "leitender Firmenpartner" zur Vertretung der Erdigen Feuerbetriebe am Südlichen Wasserstamm ankommt, wird sie von Malina und Maliq begrüßt. Maliq erzählte ihr von einem Fest, dass am Abend zu Ehren der Partnerschaft mit den Erdigen Feuerbetrieben abgehalten werden sollte und lud sie ein. Auf dem Fest hielten Malina und Maliq eine Rede, bei dem sie den Bewohnern des Südlichen Wasserstamms von ihrer Zukunftsvision erzählten. Als Malina und Maliq auch Toph auf die Bühne baten, tauchten Gilak und sein Gefolge auf und behaupteten, dass Malina und Maliq den Süden zu einer Kolonie des Nördlichen Wasserstamms machen wollen würden. Als Beweis zeigte er den Menschen Maliqs Tasche, in der sich einige Dokumente befanden. Malina räumte ein, dass es anfangs ihr Plan gewesen sei, sie diesen Plan aber abgelegt hätten. Maliq aber gestand, die Pläne nie abgesägt zu haben. Er hob erneut die Bedeutung des Öls für die ganze Welt hervor, prangerte an, dass der Südliche Wasserstamm eine rückständige Gesellschaft wäre, die noch nicht einmal richtige Gesetze hätte, weshalb eine "richtige Zivilisation" die Südländer beaufsichtigen müsse. Malina entschuldigte sich und schlug vor, den Süden am nächsten Morgen zu verlassen, aber Gilak befahl seinen Leuten den Angriff. Nach einem längeren Kampf konnten Thods Schüler Malina und Maliq mit einem Netz fangen. Gilak wollte die beiden ermorden, aber Hakoda stoppte ihn im letzten Moment. Nach einem kurzen Gespräch zwischen den beiden stach Gilak auf Hakoda ein. Malina schrie auf, Maliq schaute weg.

Malina erzählte Katara später, dass Maliq und ihre Männer freigelassen wurden unter der Bedingung, den Süden am nächsten Morgen zu verlassen. Anschließend wollte Hakoda mit Malina sprechen. Sie blieb am Südpol, es ist aber anzunehmen, dass Maliq und ihre Männer tatsächlich den Südpol am nächsten Morgen verlassen hatten.

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Auftritte Bearbeiten

Avatar - Der Herr der Elemente Bearbeiten

Comictrilogien Bearbeiten

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