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Der Kohlkopfhändler ist ein älterer Mann aus dem Erdkönigreich, der sich auf den Verkauf von Kohlköpfen spezialisiert hat. Er tauchte wiederholt in der Serie auf, wobei diese Auftritte stets mit der Zerstörung seines Karrens und seiner geliebten Kohlköpfe endeten, gefolgt von seinem verzweifelten Aufschrei "Meine Kohlköpfe!". Er ist damit einer der Running Gags der Serie.

GeschichteBearbeiten

Während des KriegesBearbeiten

Zum ersten Mal trat der Kohlkopfhändler in der Folge Der König von Omashu auf. Er wurde zunächst von den Wachen am Eingang nach Omashu kontrolliert, die seinen Karren mitsamt den Kohlköpfen in den Abgrund bändigten, da der Kohl angeblich verfault sei. Später gelangte er dennoch mit einem neuen Karren in die Stadt, der prompt von Team Avatar bei ihrer Rutschpartie auf dem Postbeförderungssystem zerstört wurde. In der darauffolgenden Verhandlung forderte er "Ab mit ihren Köpfen und zwar einen für jeden Kohlkopf!", doch König Bumi entschied sich stattdessen dafür, ein Fest für sie auszurichten, zum großen Ärger des Kohlkopfhändlers. Zum dritten und letzten Mal in Omashu wurde der Karren zerstört, als Bumi und Aang gemeinsam noch einmal auf dem Postbeförderungssystem rutschten.

Kohlkopfhändler verzweifelt

Der Kohlkopfhändler bleibt nach der Zerstörung seines Karrens in der Vollmondbucht traumatisiert zurück.

In der Folge Die Schriftrolle war der Kohlkopfhändler mit seinem Karren in einer der Gassen des Piraten-Hafens unterwegs, wo Aang auf der Flucht vor den Piraten erneut seinen Karren zerstörte. Entnervt rief der Kohlkopfhändler daraufhin aus "Hier ist es ja noch schlimmer als in Omashu!". Später beschloss er, nach Ba Sing Se zu gehen, sodass er in Der Schlangenpass gemeinsam mit anderen Flüchtlingen in der Vollmondbucht auf eine Fähre nach Ba Sing Se wartete. Die Ticketverteilerin wies ihn aber unwirsch darauf hin, dass die Einfuhr von Gemüse nicht gestattet sei, da eine einzige Schnecke im Kohl das gesamte Ökosystem durcheinanderbringen könnte. Ein Schnabeltierbär, der zum Sicherheitsdienst gehörte, fraß daraufhin den Kohl auf und zerstörte den Karren, was den Kohlkopfhändler so traumatisiert zurückließ, dass er vom Sicherheitsdienst weggeführt werden musste.

Nachdem er in Ba Sing Se angekommen war und sich einen neuen Karren besorgt hatte, fraß ein Kaninguru während Aangs Umsiedlung des Zoos seine Kohlköpfe. Völlig verzweifelt rief er nur noch "Meine Kohl- Ach vergiss es!", bevor er über sein Schicksal weinte. Er traf später auf den Theaterautor Pu-on Tim, der ein Theaterstück über die Reisen des Avatar schrieb, und versorgte ihn mit Informationen. Unter den Quellen des Stücks, das Team Avatar auf der Ascheninsel anschaute, tauchte deshalb ein "erstaunlich gut informierter Kohlkopfhändler" auf.

Nach dem KriegBearbeiten

Kohlkopfhändler Restaurant

Der Kohlkopfhändler serviert Aang und den Luftlehrlingen seine Kohlkopfkekse.

Nach dem Hundertjährigen Krieg beschloss der Kohlkopfhändler schließlich, das Reiseleben aufzugeben und sich niederzulassen, da seine Kohlköpfe so sicherer wären als in einem Karren. Er gründete in der Siedlung der Erdigen Feuerraffinerie ein Restaurant, in dem er lediglich auf Kohlköpfen basierende Speisen anbot. Als Avatar Aang mit den Luftlehrlingen dieses betrat, war er zunächst geschockt, weil dessen Anwesenheit stets Unheil für seine Kohlköpfe verheißen hatte. Da sein Geschäft jedoch schlecht lief, erlaubte er ihnen zu bleiben und selbst ihre mitgebrachten Speisen zu essen, solange sie zumindest etwas von der Karte bestellten. Aang willigte ein und entschied sich für die Spezialität des Hauses, ein Tablett Kohlkopfkekse. Als Aang während des Essens die Geisterwelt betrat, befürchtete der Kohlkopfhändler erneut das Schlimmste und kurze Zeit später zerstörte ein Erdbeben seine Kohlköpfe.

Kohlkopfhändler inspiriert von Gabelstapler

Satorus Gabelstapler weckt im Kohlkopfhändler das Interesse an Maschinen.

Als General Eisengrau die Stadt der Erdigen Feuerraffinerie angriff, musste der Kohlkopfhändler zusammen mit den anderen Bewohnern evakuiert werden, wobei er erneut den Verlust seiner Kohlköpfe beweinte. Katara versuchte ihn damit zu trösten, dass sie ihm neue Kohlköpfe kaufen könnten, doch er erwiderte traurig, das werde nie dasselbe sein. Während er noch trauerte, bemerkte er Satoru, der mit seinem Gabelstapler vorbeifuhr, und merkte an, was für eine bemerkenswerte Maschine dies doch sei. Nach dem Ende des Kampfes wandte er sich deshalb an Satoru und fragte aufgeregt, ob er derjenige sei, der den Gabelstapler entwickelt habe.

Diese Begegnung sollte ihn schließlich dazu veranlassen, sein Leben als Kohlkopfverkäufer aufzugeben und die Cabbage Corp zu gründen, eine Firma, die unter anderem Automobile produziert. Später übernahm sein Sohn Lau Gan-Lan das Geschäft.

VermächtnisBearbeiten

Cabbage merchant statue

Die Statue zu Ehren des Kohlkopfhändlers

Vor dem Firmensitz der Cabbage Corp steht eine Statue des Kohlkopfhändlers, die an seinen ersten Kohlstand in Republica erinnert.

FamilieBearbeiten

Kohlkopfhändler
   
   
Unbekannt
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
Lau Gan-Lan
   
   
   
   


AuftritteBearbeiten

Avatar – Der Herr der Elemente Bearbeiten

Buch I – Wasser (水) Bearbeiten

Buch II – Erde (土) Bearbeiten

ComicsBearbeiten


TriviaBearbeiten

  • Ursprünglich sollte der Kohlkopfhändler nur in einer einzigen Episode auftauchen.
  • Obwohl er mit seinem Karren weder Omashu noch Ba Sing Se betreten durfte und dieser vor den Stadttoren zerstört wurde, wurde er in beiden Städten sehr kurz darauf mit einem neuen Karren gesehen.
  • Eine E-Karte aus den Anfängen der Serie besagt, dass der Kohlkopfhändler nur zeitweise Kohlköpfe verkaufe und dass das echte Geschäft in Cantaloupe-Melonen liege. Link zur E-Karte
  • Der Kohlkopfhändler ist der einzige bekannte Charakter, der nicht Team Avatar angehört, der mit einer Statue in Republica geehrt wurde.

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