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Die Geisterwelt existiert parallel zur materiellen Welt. In ihr leben fast alle Geister, unsterbliche übernatürliche Wesen, die oft verschiedene Erscheinungen von Leben und Natur verkörpern. Alle vergangenen Leben des Avatars leben in der Geisterwelt.

Für Geister gibt es eine Möglichkeit, in die reale Welt zu kommen, wenn sie dort allerdings bleiben möchten, müssen sie ihre Unsterblichkeit aufgeben. Tui und La haben sich schon sehr früh, als die Erde noch jung war, entschieden, in die reale Welt überzuwechseln. Sie bilden einen festen Bestandteil der Mythologie der Wasserstämme und leben in Gestalt zweier Koifische beim nördlichen Wasserstamm. Geister, die nur zeitweilig in die reale Welt wechseln, sind für die meisten Menschen nicht zu sehen. Manche können aber vom Avatar gesehen werden. Es ist nicht ganz klar, warum General Iroh einmal den Geist von Avatar Rokus Drachen sehen kann, während andere ihn überhaupt nicht wahrnehmen. Allerdings wird in der Serie erwähnt, Iroh wäre einmal in der Geisterwelt gewesen, während außer dem Avatar kaum jemand dazu fähig ist. Dies zeigt, dass nur sehr spirituelle Menschen in die Geisterwelt gelangen, so auch Iroh nach seinem Tod.

Der Avatar stellt die Brücke zwischen den beiden Welten dar. Er kann durch Meditation seinen Körper verlassen und in die Geisterwelt hinüberwechseln. So kann er auch vorherige Avatare treffen. Im Avatar-Zustand kann es auch vorkommen, dass ein Avatar, der noch nicht so erfahren ist, unbeabsichtigt seinen Körper verlässt. Wenn Menschen auf irgendeine Weise in die Geisterwelt überwechseln, haben sie dort keinerlei Bändigungskräfte. Allerdings können Geister andersherum, wenn sie in die reale Welt wechseln, enorme Kräfte haben: Als Avatar Roku durch Avatar Aang noch einmal in die reale Welt kommt, hat er seine alte Macht wieder und zerstört damit dem ihm gewidmetem Feuertempel. Einige andere Geister haben so ihren Platz in Mythen und Sagen bekommen. Sie sollen die ersten Bändiger gewesen sein und die Menschen unterrichtet haben.

In der Zeit um die beiden Sonnenwenden kommen sich die materielle und die Geisterwelt immer näher, bis die Grenzen sich überschneiden. Das bedeutet, dass die Geister in der realen Welt stärker werden und andere Geister eher in die materielle Welt eindringen als sonst. Die Bewohner eines kleinen Dorfes, dem Hei Bai Dorf, im Erdkönigreich fürchten sich beispielsweise vor der Wintersonnenwende, als sie von Hei Bai angegriffen werden: Sie ahnen, dass er dann noch stärker wird und das ganze Dorf zerstört.

In Die Legende von Korra werden neue Aspekte der Geisterwelt gezeigt. In ihrem Mittelpunkt ist eine große freie Fläche an deren beiden Seiten sich das Nord- und das Südportal in die Menschenwelt befinden. Wenn man durch eines der beiden Portale die Geisterwelt betritt, kann man dort auch Bändigen. So konnte Avatar Wan Vaatu besiegen und bannen. Bei der Harmonic Convergence schließen sich die beiden Portale zu einem Bogen zusammen der sich direkt über dem Baum der Zeit schließt.

Zudem wird gezeigt, dass nicht nur der Avatar, sondern jeder Mensch durch Meditation in die Geisterwelt wechseln kann.

Geisterportale Bearbeiten

Die Geisterportale am Süd- und Nordpol sind eine Möglichkeit, um in die Geisterwelt zu gelangen. Hierbei betritt man sie nicht wie bei der Meditation nur mit dem Geist, sondern mit dem ganzen Körper und somit können Bändiger dort sogar bändigen. Der erste Avatar namens Wan schloss die Geisterportale nach der Harmonischen Konvergenz bei der er Vaatu in dem Baum der Zeit eingeschlossen hat, sodass kein Mensch mehr kommen kann um ihn zu befreien und um gleichzeitig mögliche Konflikte zwischen Menschen und Geistern zu vermeiden. Dadurch trennte er die beiden Welten voneinander und die Geister tanzten nicht länger in der materiellen Welt am Himmel.

10.000 Jahre später nach der nächsten Harmonischen Konvergenz seit Avatar Wan hat Avatar Korra beschlossen die Portale offen zu lassen, sodass Menschen und Geister lernen müssen miteinander friedlich zu leben.

Während dem Kampf mit Kuvira hat Korra die Energie der zu explodieren drohenden Superwaffe gebändigt und dadurch ein drittes Portal zur Geisterwelt in Republica erschaffen.

GeisterBearbeiten

Bekannte Besucher der GeisterweltBearbeiten

Galerie Bearbeiten

Trivia Bearbeiten

  • Es gibt keine Badezimmer in der Geisterwelt.
  • Avatar Wan war der erste Mensch, der die Geisterwelt betrat.
  • Gegenstände können von der physischen Welt in die Geisterwelt gebracht werden, so wie Avatar Wans Teekanne.
  • Essen beeinflusst in der Geisterwelt nicht das Gewicht eines Menschen.
  • Mehrere Geister haben ein Gegenstück zu sich selbst: Tui und La, Koh und die Mutter der Gesichter und Raava und Vaatu.

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