FANDOM


Die Legende von Aang (Original: The Last Airbender) ist ein US-amerikanischer Spielfilm. Der Film ist eine Realverfilmung des ersten Buches der Fehrnsehserie Avatar - Der Herr der Elemente. Somit sollte es der erste Film einer Trilogie darstellen . Der Film ist am 19 August 2010 als 3D und 2D Film in die deutschen Kinos gekommen. Die Regie und das Drehbuch führt M. Night Shyamalan. Sie unterstehen einer "Blinding Edge Pictures"/ "Kennedy/Marshall Company" Produktion. Die visuellen Effekte und Animation übernimmt die Firma "Indusrial Light & Magic". Die Musik stammt von James Newton Howard (Er komponierte u.a. die Musik zu "Batman-The Dark Knight").

HandlungBearbeiten

Vier Elemente - Luft, Wasser, Erde und Feuer. Vier Nationen, deren Schicksal miteinander verbunden ist. Doch plötzlich beginnt die Feuernation einen zerstörerischen Krieg gegen die anderen Nationen. Die einzige Hoffnung, dass der Krieg ein Ende findet, ist, dass der Avatar (Herr der vier Elemente) zurückkehrt. Es kann immer nur einen einzigen Avatar geben, denn dieser bezieht seine Kraft, sein Wissen und seine Erfahrungen aus den vorangegangenen Inkarnationen des Avatars. Die Aufgabe des Avatars ist es, den Frieden zwischen den vier Nationen zu bewahren – doch 100 Jahre zuvor verschwand der letzte Avatar plötzlich.

Eines Tages stoßen die vierzehnjährige Wasserbändigerin Katara und ihr fünfzehnjähriger Bruder Sokka beim Jagen auf den zwölfjährigen Aang, der mit seinem fliegenden Bison in einem Eisberg eingefroren ist. Sie befreien ihn und nehmen ihn mit zu ihrem Dorf. Doch die bei der Befreiung Aangs freigesetzten Kräfte ziehen die Aufmerksamkeit des Prinzen der Feuernation, Zuko, auf sich. Dieser denkt, die Kräfte müssten vom Avatar persönlich stammen, und fährt mit seinem Schiff zum Dorf, wo Katara und Sokko leben. Der Prinz wurde Jahre zuvor von seinem eigenen Vater verbannt und darf erst zurückkehren, wenn er den Avatar gefangen hat. Einem Soldaten Zukos fallen die ungewöhnlichen Tätowierungen Aangs auf, die auf eine Luftnomaden-Herkunft deuten – obwohl das Volk der Luftnomaden nach dem Verschwinden des Avatars ausgelöscht wurde. Die Soldaten nehmen Aang gefangen, doch der kann sich befreien.

Unterdessen äußert Kataras Großmutter den Verdacht, Aang könne der Avatar sein, und unterstützt den Plan ihrer Enkelkinder, den Jungen aus Zukos Gewalt zu befreien und ihn auf seinem Weg zu begleiten. So machen sich Katara und Sokka auf dem fliegenden Bison, Appa, auf den Weg und begegnen Aang gerade in dem Moment, als dieser den Soldaten erfolgreich entkommen ist. Gemeinsam fliegen sie zum Südlichen Lufttempel – Aangs Heimat. Doch dort muss Aang erkennen, dass er über 100 Jahre lang eingefroren gewesen war und seine Freunde alle längst durch die Hand von Soldaten der Feuernation gestorben sind. Von dieser Erkenntnis übermannt, tritt Aang in den Avatar-Zustand ein und gibt damit der Welt preis, dass er der aktuelle Avatar ist.

Im Erdkönigreich angekommen, erzählt Aang seinen zwei Gefährten, dass er nur das Luftbändigen beherrscht und das Bändigen der anderen Elemente erst erlernen muss. Zum Glück stoßen die Drei während eines Kampfes mit Soldaten der Feuernation auf eine Schriftrolle, auf der verschiedene Wasserbändiger-Praktiken beschrieben werden. Gemeinsam versuchen Katara und Aang, die Schritte zu erlernen, doch schon bald wird ihnen klar, dass Aang einen echten Lehrer braucht. Aus diesem Grund reist die Gruppe zum Nordpol. Auch Zhao, ein General der Feuernation, ist auf dem Weg dorthin: Er will den Mondgeist umbringen und somit den Wasserbändigern die Grundlage ihres Bändigens entziehen. Mit ihm reisen auch Zuko und sein Onkel Iroh, die Zhaos Mission skeptisch gegenüber stehen und noch immer nach Aang Ausschau halten.

Am Nordpol angekommen, verliebt sich Sokka in Prinzessin Yue und Katara und Aang verbessern ihre Wasserbändigerfähigkeiten unter der Leitung von Meister Pakku. Doch bereits bald nach ihrer Ankunft attackiert Zhaos Flotte die Stadt. Zuko kann sich bis zu Aang durchschlagen und ihn entführen, doch Katara friert den Prinzen ein. Zhao tötet unterdessen den Mondgeist, woraufhin der Mond sich rot färbt und die Wasserbändiger ihre Fähigkeiten verlieren. Doch Iroh bemerkt, dass Yue einen Teil des Mondgeistes in sich trägt, und bringt sie dazu, sich zu opfern, um dem Geist neues Leben einzuhauchen. Zhao hingegen wird von Wasserbändigern ertränkt und Aang kann die angreifende Flotte der Feuernation mithilfe einer Riesenwelle zurückdrängen.

Als die Nachricht von Zhaos Tod und Irohs Verrat den Feuerlord erreicht, beauftragt dieser seine Tochter Azula den Avatar mindestens drei Jahre lang aufzuhalten, damit Zosins Komet den Feuerbändigern zusätzliche Kraft verleihen kann, um den Krieg endgültig zu gewinnen.

Unterschiede zwischen Serie und FilmBearbeiten

  • vieles der Handlung wurde für den Film gestrichen oder geändert, u.a. ist die Befreiung der Erdkönigreichsdörfer anders
  • die Landschaften der Feuernation, dessen Hauptstadt und die Geisterwelt sehen im Film ganz anders aus
  • im Film kann man meistens nur dann Feuer bändigen, wenn Feuer schon vorhanden ist
  • wichtige Charaktere fehlen im Film oder sind zusammengelegt
  • die Bändigungsbewegungen im Film sind anders
  • einige Protagonisten sehen im Film gänzlich anders aus und benehmen sich z.T. auch anders, u.a. General Iroh
  • im Film ist Avatar Aang während den Avatar-Zuständen in der Geisterwelt
  • Die Leute der Feuernation haben ander als in der Serie keinen bleichen sondern einen südasiatischen Hautton

CastBearbeiten

Rolle Darsteller
Katara Nicola Peltz
Aang Noah Ringer
Sokka Jackson Rathbone
Onkel Iroh Shaun Toub
General Zhao Aasif Mandvi
Prinz Zuko Dev Patel
Prinzessin Yue Seychelle Gabriel
Feuerlord Ozai Cliff Curtis
Avatar Roku Ben Cooke
Gran Gran Katharine Houghton
Pakku Francis Guinan
Mönch Gyatso Damon Gupton
Azula Summer Bishil

ProduktionBearbeiten

EntstehungBearbeiten

Am 8. Januar 2007 gaben Paramount Pictures und Nickelodeon Movies bekannt, dass M. Night Shyamalan für Drehbuch und Regie des ersten Teils der geplanten Filmtrilogie rund um die Fernsehserie Avatar – Der Herr der Elemente übernehmen würde. Die erfolgreiche amerikanische Fernsehserie Avatar – Der Herr der Elemente ist an das historische Ostasien angelehnt und ließ sich von japanischen Animes inspirieren. Shyamalans Filmtitelwahl Avatar: The Last Airbender führte zu einem Rechtsstreit mit James Cameron, der die Rechte an dem Titel Avatar für seinen Science-Fiction-Film besaß. Die Filmproduzenten kürzten den Titel deshalb auf The Last Airbender ab.

Die-legende-von-aang-wallpaper-12-1024

In einem Interview in dem SFX Magazine erklärte Shyamalan, er sei durch seine beiden Töchter auf die Fernsehserie aufmerksam geworden. Er habe die unglaubliche Welt, die Michael Dante DiMartino und Bryan Konietzko geschaffen haben, gesehen und gewusst, dass es bestimmt aufregend sein würde, einen realen Film daraus zu machen. Außerdem erklärte er, er habe sich durch die Spiritualität und martialische Kunst der Serie angezogen gefühlt und möchte auch das Skript für einen möglichen zweiten Film verfassen.

Die beiden Erfinder von Avatar DiMartino und Konietzko zeigten sich von Shyamalans Entscheidung, ihre Serie zu verfilmen, begeistert. Erste Castings fanden Anfang 2009 statt.

Die Vorproduktion begann Ende 2008, die Dreharbeiten im März 2009 in Grönland mit einem Budget von 150 Millionen US-Dollar. Nach zwei Wochen flog die Filmcrew zurück in die USA nach Pennsylania an die Ostküste, um dort die Arbeiten am 2. April fortzusetzen. Außerdem wurde in Vietnam gedreht.

Der Film spielte weltweit circa 319 Mio. US-Dollar ein.

FortsetzungenBearbeiten

Bereits während der erste Film abgedreht wurde, schrieb M. Night Shyamalan schon am Drehbuch für The Last Airbender 2 (Fortsetzung von "Die Legende von Aang"). Shyamalan meinte, im zweiten und dritten Film werde – wie in Avatar: Der Herr der Elemente – Azula die große Gegenspielerin Aangs sein. Auch würden die Kyoshi-Kriegerinnen im zweiten Film erstmals vorkommen. Der zweite Film werde dunkler als der erste, der dritte hingegen mehrdeutig sein. Der zweite Film sollte ursprünglich 2012 in die Kinos kommen.

KritikenBearbeiten

Die Kritiken die der Film Die Legende von Aang erhielt waren in den USA überwiegend negativ. Der Film wurde als "legendär schlecht", "miserabel", "unverständlich", "Katastrophe", "ermüdend" und "langweilig" beschrieben. Auch die Leistungen der Schauspieler seien "fade, steif, unbeholfen und wenig überzeugend" und die Handlung des Films sei "gehetzt"  und das "schwache Script lässt die Darbietung der Darsteller hölzern erscheinen".

In Deutschland hingegen haben die Kritiker verschiedene Meinungen. Der Film zeigt kindgerechtes Martial-Arts-Abenteuer mit überzeugenden Jungdarstellern, aber überflüssiger 3-D-Technik. Die Ablehnung, die der Film in den USA erlebt habe, habe er jedoch nicht verdient.

AuszeichnungenBearbeiten

Die Legende von Aang hatte die zweifelhafte Ehre, nicht nur die Goldene Himbeere für den schlechtesten Film, sondern auch für den schlechtesten Regisseur, das schlechteste Drehbuch und den schlechtesten Nebendarsteller zu bekommen. Zudem wurde er bei der Zeremonie am Vorabend der Oscar-Verleihung in der neuen Kategorie des schlimmsten Einsatzes von 3D-Technik ausgezeichnet.

"Diese Art Film lässt vermuten, dass die Produzenten beim Dreh die Goldene Himbeere im Kopf hatten", sagte John Wilson, der Gründer der Goldenen Himbeere Stiftung.

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei FANDOM

Zufälliges Wiki