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Der Spalt - Band 2 ist der zweite Teil der Comictrilogie Der Spalt, welche, genau wie die beiden vorherigen Comictrilogien an das Ende der Serie Avatar – Der Herr der Elemente anknüpft. Auf Englisch erschien das Comicbuch am 16. Juli 2014, während es im deutschsprachigen Raum am 25. August 2014 in den Handel kam.

ZusammenfassungBearbeiten

Die dunklen Seiten von Wohlstand und Frieden …

Toph Beifong, die Aang und seine Freunde begleitet hat, sieht sich plötzlich mit ihrer Vergangenheit konfrontiert, die sie so sehr zu vergessen versucht hat. Der Zeitpunkt hätte dabei nicht schlechter gewählt sein können, denn eine alte, dunkle Macht wurde durch den maschinellen Ressourcenabbau aufgeweckt und der Einsturz der riesigen Fabrik wird bald zur geringsten Sorge der Freunde. Einerseits von dem technischem Fortschritt geblendet und begeistert, andererseits den Widerstand einer bedrohten Naturgewalt vor Augen, muss besonders Toph sich entscheiden, für wen sie Partei ergreifen wird. Aber ist die industrialisierte Zukunft ihrer Welt überhaupt noch aufzuhalten? Und welchen Preis ist die neue Gesellschaft bereit zu zahlen, um jedem Frieden, Wohlstand und Arbeit versprechen zu können?...

Das neueste Abenteuer des Avatars könnte kaum brisanter und am Puls der Zeit sein: Ein spannender Lesespaß, der zum Nachdenken anregt!

-- Produktbeschreibung des Cross Cult Verlags [1]

HandlungBearbeiten

In der Fabrik versucht Toph, mit ihrem Vater Lao Beifong zu sprechen, der aber ablehnt und vorgibt, diese junge Frau nicht zu kennen. Als Satoru ihn fragt, ob diese wirklich seine Tochter sei, wird er von seinem Onkel Loban zurechtgewiesen, dass sie das nichts anginge.

Toph versucht noch einmal, ihren Vater zu kontaktieren, doch dieser bittet die Komodorhinos, Team Avatar aus der Fabrik hinauszueskortieren. Aang und Toph weigern sich, die Fabrik zu verlassen, bevor sie nicht über den Standpunkt der Fabrik geredet und sich mit Lao Beifong vernünftig unterhalten hätten. Während des Kampfes fällt Aang auf, dass mehrere Mitglieder der Rhinos neu sind. Darunter auch Utor, der vorher in Ozais Armee gedient hatte und nach dem Hundertjährigen Krieg den Komodorhinos beigetreten war. Als Aang bemerkt, dass Toph ihren Gegner in die Luft schleudert, nachdem sie fast von einem Messer getroffen worden war, fängt er diesen auf und geleitet ihn zu Boden, um ihn so vor einem Aufprall zu bewahren. Als der Mann versucht, ihn zu treffen, hält er ihn mit Luftbändigen auf dem Boden. Als er zu Toph zurückkehrt, sagt Aang, sie solle mehr aufpassen. Als Argument, dass sie fast in Stücke gerissen worden war, meckert sie Aang an, da diese seine Kampfart nicht verstünde und sie nicht zu den Luftbändigern gehören würde und so kämpfen möchte, wie sie es für richtig hält.

Währenddessen hält Sokka sich bei Oberst Mongke auf. Da seine Waffen gegen den Oberst uneffektiv sind, ändert er seine Taktik und läuft davon. Als er Katara eingeholt hat, die gerade mit Yeh-Lu und einem Axt schwingenden Mann kämpft, schnappt sich Sokka seine Schwester und sie laufen bis zum Zaun des Geländes. Als die drei Komodorhinos sie umzingeln und einer sie zu schnappen versucht, springen Katara und Sokka zur Seite, sodass die Rhinos den Zaun umrennen, und setzen den Kampf auf der anderen Seite des Flusslaufes fort.

Wärenddessen werden die Luftlehrlinge von Ogodei in die Ecke gedrängt. Sie können durch eine kleine Überraschung davon laufen, jedoch kommt Ogodei zurück und will sie schnappen. Toph rettet die Schüler, indem sie die Waffe von Ogodei mittels Metallbändigen gegen ihn verwendet. Als Aang dazu stößt, wundert er sich, dass sie sich nicht in Sicherheit gebracht haben. Daraufhin erklären sie ihm, sie wollten so lange bleiben bis sie Yangchens Ritual beendet hätten. Aang fragt Toph, ob sie mitkommen würde, jedoch will diese mit ihrem Vater sprechen.

Aang und seine Anhänger gehen zu dem Platz, wo er und Mönch Gyatso immer unter einem Baum gesessen und gegessen hatten. Da der Baum nicht mehr da ist sich jedoch in der Nähe ein Restaurant befindet, entscheiden sie sich dort das Ritual abzuhalten. Der Besitzer, der Kohlkopfhändler, erinnert sich an Aang und dass dieser ihm in der Vergangenheit eine Menge Probleme bereitet hatte. Jedoch gestattet er ihnen das Ritual dort abzuhalten unter der Bedingung, dass sie etwas von der Menükarte essen.

In der Fabrik sucht Toph nach ihrem Vater. Satoru zeigt auf die Stelle, wo das Büro ihres Vaters sei. Er begleitet sie, da er meint, dass es schwer zu finden sei. Vor dem Büro verlässt er sie und Toph tritt ein.

Katara friert die drei Rhinos ein und lässt nur die Köpfe frei. Sokka macht sich lustig über Yuh-Le, da sie etwas Explosives in der Hand hält. Sokka versucht es zu entschärfen, schafft dies jedoch nicht und wirft es auf die gegenüberliegende Seite des Flusses, wo es explodiert. Zum Vorschein kommt ein geheimer Pfad. Katara und Sokka beschließen ihm zu folgen.

Im Restaurant halten sie sich an den Händen und Aang beginnt das Ritual. Als er fertig gesprochen hat, geht er in die Geisterwelt, wo Yangchen auf ihn wartet. Sie erklärt ihm, dass sie, wegen Aangs Bruch mit Roku, nicht mehr direkt miteinander kommunizieren könnten. Deshalb konnte Aang sie in Der Spalt Band 1 nicht hören. Nur besondere Ereignisse, wie das heutige Yangchen-Fest, stärken die Verbindung.

Als Toph das Büro ihres Vaters betritt, sitzt dieser mit einem Familienfoto da. Jedoch lässt er dies beim Eintreten schnell Verschwinden. Er sagt nochmals, dass sie nicht seine Tochter sei. Sie meint, dass er nicht lügen soll. Er behauptet immer eine Tochter gehabt zu haben, die gehorsam und züchtig gewesen war, und denkt, dass dieses Mädchen vor ihm ein unhöfliches Ding wäre. Wenn er sich geirrt habe, sollte sie sich angemessen verhalten, so wie es von ihrem Rang erwartet wird.

Als Katara und Sokka den kristallisierten Pad entlang gehen, entdecken sie eine unterirdische Mine, die die Ursache für den vermutzten Fluss zu sein scheint. Bevor sie was unternehmen können werden sie von Kahchi und Vachir endeckt. In der Zwischenzeit wird ein kleines Beben,durch die beschädigte Transportmachine ausgelöst. Katara friert Vachir ein und Sokka erledigt Kahchi. Sie versuchen alle zu evakuieren, doch die Minenarbeiter weigern nicht, da Ihr Boss dies nicht erlauben würde und sie ihren Job benötigen. Sokka rennt zurück zur Fabrik und sucht nach Lao Beifong, um die Evakuierung zu genehmigen.

In der Geisterwelt erzählt Avatar Yangchen Aang eine Geschichte. Sie erzählt von Ihrer ersten Aufgabe als Avatar, nachdem sie die 4 Elemente gemeistert hatte. Sie war mit ihrem Mentor Boma und ihren zwei Lemuren Pik und Pak unterwegs zu einer Stadt, die sie gerufen hatte. Dort angekommen, hörte sie von einer Weissagung über die "Rache der See", deshalb bewachte sie die Stadt auf einer Klippe. Als Mitternacht vorrüber war, wurde sie von einem großen Geist, General Eisengrau, angegriffen, der die Stadt zerstören wollte. Sie versuchte mit ihm zu sprechen, jedoch ohne Erfolg.

Währendessen erklärt Toph ihrem Vater dass sie nur vorgegeben hatte, das noble Mädchen zu sein. Ihr wahres Ich aber, sei die größte Erdbändigerin auf der Welt zu sein, die dem Avatar das Erdbändigen beibrachte und geholfen hatte den Hundertjährigen Krieg zu beenden. Lao dreht sich mit dem Rücken zu Toph. Daraufhin schließt Toph die Augen und erklärt,dass es ein Fehler gewesen sei noch mal mit ihm zu reden und dass sie Ihn nicht nochmal stören werde. Sie will gerade aus dem Büro gehen, als Sokka reingestürmt kommt. Er verlangt von Lao, die Eisenmine zu evakuieren, doch dieser meint, es gäbe unter der Fabrik nur eine Kristallmine.

Yangchen fährt mit Ihrer Geschichte fort und erzählt, dass die Stadt nach Ihrem Kampf eine Ruine war. Als eine Pause im Kampf entstanden war, wollte der Geist seine Geschichte erzählen. Er hätte der jungen Yangchen erklärt, dass er General Eisengrau sei, der mit seiner Begleiterin, Lady Tienhai, vor ein paar Jahren dieses Land zu seinem Zuhause gemacht hatte. Als eines Tages ein paar Menschen ankamen und dasselbe vorhatten, wurde Lady Tienhai Ihre Anführerin. General Eisengrau hatte jedoch das Vorurteil, dass alle Menschen die Absicht hätten, die Geister zu ermorden. Deshalb wollte er diese umbringen, doch Tienhai hielt ihn auf und schickte ihn fort. Einige Tage bevor er Yangchen traf, hatte Eisengrau gespürt, dass Tienhai gestorben war. Überzeugt, dass die Menschen daran schuld waren, hatte er seinen alten Plan in die Tat umsetzen wollen. Der König der Stadt hatte bestätigt, dass Tienhai kurz zuvor gestorben war.

In der realen Welt kommen Lao, Toph, Sokka und Satoru in der Eisenmine an. Lao ist entsetzt darüber, dass diese wirklich existiert. Er war der Meinung, das er mit Loban besprochen habe kein Eisen abzubauen, da dies der Gegend schaden würde. In diesem Moment taucht Loban auf und behauptet, dass es so eine Absprache nie gegeben hätte und dass er von selbst dies entschieden hätte, ohne das Einverständnis von Lao. Toph unterstellt ihm sich nur um das Geld zu kümmern, anstatt um ein Menschenleben, doch Satoru verteidigt seinen Onkel.

Lao versucht unterdessen die Mine zu evakuieren, aber seine Befehle werden von Loban untergraben, der meint, dass die Arbeiter gefeuert würden, wenn sie gingen. Daraufhin ergreift Kahchi die Chance Sokka anzugreifen, der jedoch dem Angriff ausweicht, wodurch die Waffe einen Stützpfeiler trifft.

In der Geisterwelt nähert sich Yangchen dem Ende der Geschichte. Als Eisengrau die Stadt angegriffen hatte, versetzte Yangchen sich in den Avatarzustand und konnte so den Geist stoppen. Sie trafen die Vereinbarung, dass er die Menschen in Ruhe lassen würde, solange diese regelmäßig ein Fest in Gedenken an Tienhai feiern. Dieses Fest wurde später als Yangchens Festtag bekannt, doch durch den Hundertjährigen Krieg ging die Tradition verloren. Aang will von Yangchen wissen, was genau die Vereinbarung besagte, doch in diesem Moment werden sie von einem starken Erdbeben unterbrochen, das Aang zurück in die reale Welt reißt.

Aang und seine Schüler kehren zur Fabrik zurück, wo sie Sokka und den verwundeten Niyok antreffen. Dieser hat einen gebrochenen Arm, welcher von den Luftlehrlingen versorgt wird. Sokka erklärt, dass die anderen verschüttet worden waren. Aang will mittels Erdändigen einen Tunnel zu ihnen graben, doch Katara ruft ihm zu, dass er es lassen sollte, denn zwischen ihnen befindet sich nicht nur Erde, sondern auch Eisen, und dieses kann Aang nicht bändigen.

Produktionsnotizen Bearbeiten

Kontinuität

  • Yangchen erinnert Aang daran, dass seine Verbindung zu den vorigen Avataren beeinträchtigt ist, was in Das Versprechen Band 3 geschehen ist.

Fehler:

  • Auf der Seite 70 sind auf Yangchens Hände keine Tattoos zu sehen.

Trivia

  • Nutha und Niyok sind die einzigen Minenarbeiter, die keine weiße Kopfbedeckung tragen.

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