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Der Spalt Band 1 (org.:The Rift) ist der erste Teil der Comictrilogie Der Spalt. Diese Reihe setzt direkt an Die Suche an. Beide sind, wie auch Das Versprechen, Fortsetzungen der TV-Serie Avatar – Der Herr der Elemente. Der Band erschien auf Englisch am 5. März 2014 und ist seit dem 19. Mai 2014 im deutschen Sprachraum erhältlich.

ZusammenfassungBearbeiten

Aang und seine Freunde haben sich vorgenommen, das Fest zu Ehren des früheren Avatars Yangchen, eines der ältesten Feiertage der Luftbändiger, wiederzubeleben. Eine Tradition, die 100 Jahre ausblieb. Doch eine gemeinsame Raffinerie von Feuernation und Erdkönigreich verschmutzt den heiligen Boden des Austragungsortes. Oder ist noch eine viel schlimmere Plage am Werk? Das neueste Abenteuer des Avatars könnte kaum brisanter und am Puls der Zeit sein: Ein spannender Lesepsaß, der zum Nachdenken anregt!

-- Produktbeschreibung des Cross Cult Verlags [1]

HandlungBearbeiten

Die Geschichte beginnt in Yu Dao, wo sich Aang, Katara, Toph und Sokka zusammen mit Iroh anlässlich der Bildung einer neuen Regierung für die Stadt eingefunden haben. Vom Balkon präsentiert Kori Morishita das Ergebnis der Wahl: Eine Koalitionsregierung bestehend aus Bürgern des Erdkönigreichs und der Feuernation, die von den Menschen auf dem Platz bejubelt wird. Trotz Tophs Skepsis hofft Aang, dass sich diese Zusammenarbeit bewähren wird und das System auch in den restlichen Kolonien eingeführt werden kann.

Auf dem Weg zum anschließenden, feierlichen Bankett fällt Aang eine Person in Luftnomadenkleidung auf, deren Gesicht jedoch durch ihre Kapuze verdeckt wird. Er versucht durch die Menschenmenge zu ihr zu gelangen, doch sie weicht von ihm zurück. Mit Luftbändigen läuft er schließlich über die Köpfe der Menschen und folgt ihr aus der Halle ins Freie.
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Yangchen versucht vergeblich, mit Aang zu sprechen.

Als er sie schließlich draußen auf einer Mauer einholt, erkennt er, dass sie Avatar Yangchen ist. Flehentlich zeigt sie in Richtung Horizont und versucht, mit Aang zu reden, doch er hört nichts von dem, was sie sagt. Bevor er versteht, was sie von ihm will, verschwindet sie.

Währenddessen genießen die anderen das Festbankett und Toph erzählt von dem großen Erfolg, den sie mit ihrer Metallbändigerakademie hat. Katara, die sich über Aangs Fehlen zu wundern beginnt, macht sich auf, um ihn zu suchen. Sie findet ihn auf einem Balkon, wo er vergeblich versucht, durch Meditation mit Yangchen Kontakt aufzunehmen. Als Katara schließlich versucht, ihn zurück auf die Feier zu bringen, hat Aang einen Geistesblitz. Er glaubt, Yangchen wollte ihn an einen alten Feiertag der Luftnomaden, Yangchens Festtag, erinnern, der am nächsten Tag stattfinden sollte. Kurzerhand beschließt er, mit Team Avatar und einigen Luftlehrlingen - Xing Ying, Yee-Li und Jingbo - einen Ausflug zu machen, um das Fest wie vor hundert Jahren zu feiern.

Am nächsten Morgen erklärt Aang der Gruppe auf dem Hinflug auf Appa den Ablauf des Festivals: Die Feierlichkeit beginnt bei der Statue einer Frau, vor der sie sich aus Respekt vier mal verbeugen sollen. Anschließend werden sie zu traditioneller Luftnomaden-Musik zu einer Wiese wandern, auf der sie ein zeremonielles Luftnomaden-Essen verspeisen und danach einen Luftnomaden-Drachen steigen lassen.

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Toph weigert sich, an dem Ritual teilzunehmen und sich vor der Statue zu verbeugen.

Als sie schließlich bei der Statue ankommen, stellt Sokka verwundert fest, dass es sich nicht um eine Statue von Yangchen handelt. Aang erklärt, dass Yangchens Festtag zu Ehren des Siegs Yangchens über einen bösen Geist gefeiert wird, er jedoch die genaue Geschichte nicht kennt und auch nicht weiß, wer die Frau ist. Auf Sokkas skeptische Nachfrage, ob er sich nicht komisch vorkomme, sich vor jemandem zu verbeugen, den er nicht mal kenne, antwortet Aang, so werde es nun mal gemacht. Das löst bei Toph eine Reihe von Erinnerungen an ihre Kindheit aus, als ihre Eltern sie mit den gleichen Worten abspeisten, wenn sie nach dem Sinn der Traditionen und Rituale fragte, zu denen sie gezwungen wurde.

Daraufhin wird Toph stur und ablehnend und weigert sich, an den Verbeugungen teilzunehmen, was Aang zunächst akzeptiert. Die Gruppe macht sich gemeinsam auf den Weg, während Aang und die Luftlehrlinge auf ihren Instrumenten spielen. Toph, die zunehmend von Yee-Lis Zusammenschlagen der Becken genervt ist, nutzt schließlich Metallbändigen, um das Musikinstrument unbrauchbar zu machen. Lautstark beschwert sie sich über die in ihren Augen völlig sinnlosen Rituale. Aang, der zunehmend angespannt wirkt, schlägt vor, einfach weiterzugehen, um eine Konfrontation zu vermeiden. Zu seinem Entsetzen stellt er aber bald fest, dass an dem Platz, an dem eigentlich die Wiese liegen sollte, mittlerweile eine Fabrik mit dazugehörigem Dorf entstanden ist.

Die Gruppe streift durch die Straßen. Während Aang zunehmend verzweifelt über die Entweihung des einstmals heiligen Ortes ist und Katara ihn zu beruhigen versucht, sind Sokka und Toph begeistert von dem Geruch gebratenen Fleisches und machen sich auf, um sich etwas Nicht-Vegetarisches zu essen zu holen. Katara wird plötzlich von Niyok, einer alten Freundin vom Wasserstamm angesprochen. Nach einem fröhlichen Wiedersehen erzählt ihr Niyok, dass sie zusammen mit ihrer Schwester Nutha hergekommen sei, um in der Raffinerie zu arbeiten. Jetzt bemerkt Katara Nutha, die an einem Tisch nicht weit entfernt sitzt, und winkt ihr fröhlich zu. Doch diese wirft ihr nur einen unfreundlichen Blick zu und ermahnt ihre Schwester, wieder zurückzukommen, was Niyok auch tut und Katara damit verwirrt zurücklässt.

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Aang glaubt, Yangchen will ihn auf den verschmutzten Fluss aufmerksam machen.

Währenddessen erscheint Aang erneut eine Vision Avatar Yangchens. Gefolgt von Katara und den Luftlehrlingen folgt er ihr zu einem abgesperrten Gelände, von dem ein fürchterlicher Gestank dringt. Um der Sache auf den Grund zu gehen katapultiert er die Gruppe mit einer Mischung aus Luft- und Erdbändigen über den Zaun, wo der Gestank immer schlimmer wird. Schließlich stößt er auf einen verseuchten Fluss und meint zu begreifen: Yangchen hatte ihn nicht nur an ihren Feiertag erinnern wollen, sondern auch darauf aufmerksam machen wollen, dass dieses einstmals heilige Land von der Fabrik verpestet wird.

Bevor er weiter darüber nachdenken kann, wird er von Wachen entdeckt. Er fordert sie auf, ihn zum Verantwortlichen für die Fabrik zu bringen, doch sie wollen den unbefugten Eindringling nur vom Gelände entfernen. Widerwillig nimmt Aang den Kampf auf und beschließt, den Luftlehrlingen die Bedeutung von Friede und Gewaltlosigkeit für die Luftnomaden zu demonstrieren, selbst wenn sie zum Kampf gezwungen werden: Er besiegt die Angreifer, die auf ihn zugestürmt kommen, indem er ihnen im letzten Moment ausweicht, woraufhin sie gegeneinander prallen und benommen liegen bleiben.

Plötzlich kommt Satoru, der Ingenieur der Fabrik, auf die Gruppe zu - sichtlich geehrt, den Avatar persönlich kennenzulernen. Als er erklärt, dass er die Verantwortung für die Fabrik trägt, bis sein Vater zurückkehrt, will Aang mit ihm über das einstmals heilige Land sprechen, auf dem die Fabrik errichtet ist. Doch dazu kommt es nicht, da Satoru nun Toph erblickt, die gerade mit Sokka zu den anderen dazustößt. War er bereits vorher geehrt, so ist er nun völlig begeistert, da er Toph geradezu verehrt. Die anderen völlig vergessend, bietet er ihr eine Tour durch die Fabrik an, die Toph, geschmeichelt von seiner Aufmerksamkeit, auch annimmt.

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In der Raffinerie arbeiten Bändiger und Nichtbändiger aus allen Nationen zusammen.

Während der Führung erzählt er stolz über die Geschichte der Erdigen Feuerraffinerie, die durch die Zusammenarbeit seines Vaters, eines Bürgers der Feuernation, der die seltenen Mineralien entdeckt hatte, und einem Landbesitzer aus dem Erdkönigreich entstanden ist. Begeistert weist er darauf hin, dass die Herkunft der Menschen hier keine Rolle mehr spiele und diese Fabrik die Zukunft bedeute, während er gleichzeitig Aangs Versuche, mit ihm über die historische Bedeutung des Landes für die Luftnomaden zu sprechen, völlig ignoriert. Schließlich in den Produktionshallen angekommen, zeigt er die zwei verschiedenen Produktionswege, mit denen die Fabrik arbeitet. In der ersten Halle werden die Mineralien durch die eingespielte Zusammenarbeit von Feuer-, Erd- und Wasserbändigern aus dem Gestein gewonnen, während in der zweiten Halle die Produktion komplett maschinell abläuft. Vor allem Sokka scheint von der Technik beeindruckt, während Aang und Katara das Ersetzen von Bändigern durch Maschinen eher skeptisch betrachten.

Wieder im Freien entdeckt Sokka einen Gabelstapler, mit dem er sofort eine Testfahrt unternimmt, während Satoru den anderen von den Plänen für die Zukunft der Fabrik erzählt. Als Sokka aber die Maximalgeschwindigkeit des Gabelstaplers ausreizen will, kommt es schließlich zu einem Motorschaden. Nachdem Satoru einen Blick auf den Motor geworfen hat, bietet er ihnen an, die Tour von einem seiner Mitarbeiter beenden zu lassen, da er einige Zeit brauchen werde, um den Defekt zu reparieren. Toph schiebt ihn jedoch zur Seite und setzt mit Hilfe von Metallbändigen das herausgesprungene Zahnrad wieder an seinen Platz. Satoru ist von ihren Fähigkeiten so begeistert, dass er ihr eine Partnerschaft zwischen ihrer Metallbändigerakademie und der Fabrik anbietet, der Toph mehr als aufgeschlossen gegenüberzustehen scheint. Es scheinen sich sogar romantische Gefühle zwischen den beiden abzuzeichnen.

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In Aangs Vision zerstört ein Monster eine Siedlung.

Währenddessen sieht Aang wieder den Geist von Yangchen, und hat plötzlich eine Vision von einem Monster, das eine Siedlung zerstört. Obwohl Aang nicht begreift, was Yangchen ihm mitteilen will, und sich unsicher ist, ob seine Vision die Zukunft oder die Vergangenheit zeigt, ist er jetzt umso überzeugter, dass er Satoru die Lage klarmachen muss. Er unterbricht das Gespräch zwischen Toph und Satoru und erklärt ihm, dass dieses Land heilig sei und die Fabrik hier nicht existieren sollte. Bevor der jedoch antworten kann, blockt Toph ab, da eine seit hundert Jahren nicht mehr praktizierte Feierlichkeit nicht verhindern sollte, dass das Land genutzt wird. Auch Aangs Bedenken bezüglich seiner Visionen weist sie ab, weil sie viel zu unklar seien. Als die Sprache schließlich auf den verseuchten Fluss kommt, versichert Satoru, dass die Fabrik nichts damit zu tun habe, was Toph mit ihrem Bändigen als Wahrheit identifiziert.

Aang nimmt sie daraufhin zur Seite und deutet an, dass ihre Wahrnehmung womöglich beeinflusst sei, weil sie sich in Satoru verknallt habe. Sie entgegnet, dass er selbst genauso durch seine Traditionen beeinflusst sei: In der Fabrik würden Menschen aus allen Ländern zusammenarbeiten, und er wolle das bloß für eine dumme, veraltete Feierlichkeit opfern.

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Eine kaputte Maschine schleudert Steinbrocken durch die Luft.

Als sich die beiden nun anschreien, werden sie durch ein kurzes Erdbeben unterbrochen. Die anderen vermuten daraufhin, dass die beiden mit ihrer emotionalen Auseinandersetzung die Ursache waren, was sie jedoch verneinen. Ein zweiter, heftigerer Erdstoß erschüttert die Fabrik und richtet einigen Schaden an den aufgestapelten Behältern mit Kristallen anrichtet. Satoru, der besorgt ist, weil sein Onkel jeden Moment zurückkehren wird, bittet daraufhin Toph und Aang, die Fabrik zu verlassen, obwohl beide weiterhin ihre Unschuld beteuern. Die Ereignisse überschlagen sich aber, als eine der Maschinen verrückt spielt und Steinbrocken durch die Gegend schleudert. Ihre Differenzen beiseite lassend gelingt es Toph und Aang, zuerst die Arbeiter zu evakuieren, und anschließend die Gefahr zu bannen. Allerdings zerstört Toph die Maschine mit Metallbändigen anstatt sie einfach vom Strom zu trennen, wie Satoru sie gebeten hatte.

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Toph trifft ihren Vater zum ersten Mal seit zwei Jahren wieder.

Nach diesem Zwischenspiel entschuldigen sich Aang und Toph gegenseitig für ihre radikalen, sturen Positionen in ihrem Streit. Er gibt zu, vielleicht zu sehr an der Vergangenheit zu hängen, meint aber gleichzeitig Toph versuche vielleicht etwas zu sehr, vor dieser davonzulaufen. Darauf entgegnet Toph, nicht jeder hätte eine Vergangenheit wie er. Manche Menschen müssten vor ihrer Vergangenheit davonlaufen, nur um zu leben.

Ausgerechnet jetzt kehrt Satorus Onkel Loban zusammen mit seinem Geschäftspartner und den Komodorhinos, die er als Sicherheitspersonal für die Fabrik engagiert hatte, zurück. Er macht seinem Neffen heftige Vorwürfe, weil dieser einfach keine Verantwortung tragen könne und nun an der Zerstörung der äußert teuren Maschine Schuld sei. Sein Geschäftspartner hingegen schenkt all dem keine Beachtung: Lao Beifong ist sprachlos, nach so langer Zeit seine Tochter wiederzusehen.

Siehe auchBearbeiten

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