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Avatare zählen zu den wichtigsten Personen der ganzen Welt. Ihre Aufgabe ist es, das Gleichgewicht zwischen den beiden Welten (Geister- und realer Welt) zu bewahren. Um dies zu können, haben sie als einzige Menschen die einzigartige Fähigkeit, alle ElementeWasser, Erde, Feuer und Luft – bändigen zu können. Mit jeder neuen Inkarnation (bzw. Wiedergeburt) müssen auch sie jedes einzelne Element neu lernen. Für gewöhnlich wird jeder neuen Reinkarnation an ihrem 16. Geburtstag von den Priestern ihrer jeweiligen Nation offenbart, dass sie beziehungsweise er der neue Avatar ist. Ursprünglich diente der Avatar als Brücke zwischen der physischen Welt und der Geisterwelt, aber da Avatar Korra die beiden Geisterportale offen ließ, um eine nahtlose Verbindung zwischen beiden Welten zu ermöglichen, müssen die Menschen und Geister nun lernen, mit einander klarzukommen und auch voneinander zu lernen.

Eigentlich sind alle Avatare nur eine einzige Person. Jeder neue Avatar ist die Reinkarnation seiner Vorgänger. Im sogenannten Avatar-Zyklus wird in der Regel im selben Moment nach dem Tod eines Avatars und nach einer feststehenden Reihenfolge (Wasser, Erde, Feuer, Luft und wieder Wasser) der Neue geboren. Er oder sie muss dann lernen, alle vier Elemente, ausgehend von seinem eigenen, volksspezifischen Element, zu bändigen. Dies nimmt oft mehrere Jahre in Anspruch. Zudem ist ein Avatar auch die einzige Person, die das Element Energie bändigen kann. Am Wichtigsten für ihn ist es den Avatar-Zustand, ein natürlicher Schutzmechanismus des Avatars, der die Kraft aller vorhergehenden Avatare vereint, bewusst zu induzieren und zu kontrollieren (→Beherrschung des Avatar-Zustandes).

Außerdem soll der Avatar, laut der Meinung des ersten Avatars, Wan, die Brücke zwischen der physischen Welt und der Geisterwelt sein. Dies wurde von Korra jedoch revidiert. Als Korra überlegte, bevor sie die Geisterportale wieder schloss, ob es nicht besser wäre beide als Verbindung zwischen den beiden Welten offen zu lassen, kam sie zu der Erkenntnis, dass der Sinn des Avatares möglicherweise nicht darin besteht, eine Brücke zwischen den beiden Welten, sondern vielmehr ein Vermittler zwischen diesen zu sein. Durch diese Erkenntnis verstand sie erst die wahre Bedeutung und den wahren Wert von Harmonie und Gleichgewicht. Durch Meditation gelangt sie in eine Art Trance, die dem Avatar-Zustand ähnlich sieht, und kann damit den Geist vom Körper lösen. Dadurch gelingt die Kommunikation mit den Geistern oder auch mit den vorigen Avataren.

GeschichteBearbeiten

Der erste Avatar war Avatar Wan. Er wollte den Menschen und später auch den Geistern helfen. Dazu bekam er das Feuer von der Löwenschildkröte des Feuers, behielt es und lernte bei den Geistern und bei einem weißen Drachen, es zu meistern. Dann zog er hinaus in die Welt um die anderen Elemente zu erlernen. Dabei begegnete er Raava und Vaatu, den Geistern des Friedens, des Gleichgewichts und des Lichts und des Chaos und der Dunkelheit während ihres Kampfes. Vaatu verführte ihn dazu, sie zu trennen, damit er frei sei. Raava klärte ihn danach über ihren Kampf auf. Wan bat Raava, sie zu begleiten. Sie aber lehnte ab. Er zog zur Löwenschildkröte der Luft weiter, wo er auf Vaatu traf und ihn gemeinsam mit Raava zurückschlug. Jetzt war Raava bereit ihm zu helfen und die Löwenschildkröte übertrug das Luftbändigen auf sie, damit wenn die Zeit gekommen wäre, Raava Wan diese Fähigkeit verleihen konnte. Er erlernte die Elemente, damit er Vaatu besiegen konnte. Im finalen Kampf zwischen ihnen vereinigte er sich mit Raava mithilfe der Energie der Portale am Baum der Zeit und besiegte Vaatu, woraufhin dieser für Zehntausend Jahre in den Baum der Zeit gebannt wurde. Raava versprach ihm als er starb, dass sie ihn nie wirklich verlassen würde. So begann der Avatar-Zyklus. Sie würde in seinen Nachfolgern sein, damit die Welt in Harmonie leben kann. Das weiße Glühen in den Augen der Avatare, insbesondere die Pfeiltätowierungen der Luftbändiger, ist Raavas Licht, welches ihre Präsenz und ihre Macht über die Elemente verdeutlicht. Durch ihre Präsenz während des Avatar-Zustand es kann sie ihn unterstützen, indem sie ihm die Macht über alle vier Elemente seiner vorigen Avatare verleiht und er sich dieser in vollem Umfang in schwierigen oder lebensgefährlichen Situationen bedienen kann. Des Weiteren "erwacht" sie, damit der Avatar in den Avatar-Zustand gelangen und sich mithilfe der Macht aller Elemente aus lebensgefährlichen Situationen retten kann. Raava tut dies vorallem aus der Intention heraus, damit der Avatar im Avatar-Zustand nicht stirbt und der Fortbestand Avatar-Zyklus weiterhin gesichert ist.

BuddhismusBearbeiten

Der Avatar-Zyklus weist einige Parallelen zum Buddhismus auf. Da die Seele (in diesem Fall Raava) nach dem Tod eines Menschen (Avatars) in den Körper eines anderen Menschen hineinwandert. Im Buddhismus gilt der Körper eines Menschen (bzw. Lebenwesens) als ersetzbare Hülle, wenn man stirbt wandert die Seele in einen anderen Körper hinein und man wird wiedergeboren - Reinkarnation.  

Entsteht alles in Abhängigkeit von Anderem, dann lässt sich auch nicht von einem “Sein”, “Selbst” oder “Ich” reden. Ein Selbst oder Sein ist eine fixe Größe und zur Veränderung nicht fähig. Leben ist aber Veränderung und Wandel, damit ein ständiges (Neu-)Werden und kein unveränderliches Sein. Somit spricht der Buddhismus nicht von einem konstanten – dauernd daseienden oder gleich bleibenden – “Ich” (auch nicht von einer individuellen und unsterblichen “Seele”), sondern nur von einem fließenden Daseinsstrom, in dem es keine beharrenden Erscheinungen (Substanzen) geben kann. Alles ist vergänglich, wechselhaft und eben deshalb kein “Sein” im Sinne eines Dauernden und Unveränderlichen. Sein ist immer nur ein Sein im Werden. Auch hierzu weist der Avatar-Zyklus einige Parallelen auf. Da immer völlig verschiedene Menschen aus verschiedenen Nationen als Avatar wiedergeboren werden.  

Die Art nach der Suche von dem neuen Avatar (wenn der vorherige stirbt) ähnelt sehr der Suche nach dem neuen Dalai Lama im Buddhismus

Bekannte AvatareBearbeiten

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Mehrere Voravatare, 1.Reihe: Erdbändiger 2.Reihe: Feuerbändiger 3.Reihe: Wasserbändiger 4.Reihe: Luftbändiger

         

HintergrundBearbeiten

Im Hinduismus ist ein Avatar die irdische Inkarnation eines Gottes oder einer Gottheit. Als ihre Aufgabe gilt es, die Menschen zu lehren und zu leiten. Da der Avatar der Serie als Mittler zwischen Menschen und Geistern fungiert und den Frieden in der Welt aufrechterhalten soll, kommt dies den mythologischen Avataren recht nahe.

TriviaBearbeiten

  • Nach dem Finale der zweiten Staffel, ist Korra nicht mehr in der Lage sich mit ihren vorherigen Leben zu verbinden, da der alte Avatar-Zyklus ausgelöscht wurde, als Vaatu Raava aus ihr herauszog und temporär zerstörte. Als Korra sich abermals mit Raava verband, wurde sie damit erneut zum Avatar und damit zum Begründer eines neuen Avatar-Zyklus. Sie hat jedoch keine direkte Verbindung mehr zum alten Avatar-Zyklus. Ihre Nachfolger werden nur noch in der Lage sein sich mit Avataren beginnend mit Korra zu verbinden.
  • Vaatu wird in 10.000 Jahren vermutlich in Raava neugeboren werden. Da sich Raava aber im Avatar befindet, ist davon auszugehen, dass Vaatu im Avatar entsteht.

Eine Diskussion beginnen Diskussionen über Avatar

  • Der mächtigste Avatar

    82 Nachrichten
    • Wenn die Augen eines Avatars nur kurz aufflackern ist er dann auch im Avatar Zustand oder nicht? Ich würd ja eher sagen nicht aber was meint ihr?
    • Meine Meinung ist Korra aus die Legende von Korra. Schaut al in: der Mächtigste Avatar-Zustand aller Zeiten vor bei ih werdet meine Auss…
  • Die ultimative Vereinigung von Gut und Böse

    20 Nachrichten
    • Vieleicht denkt er, er muss sich erst feinde machen um einen Gegenpol zu bekommen xD
    • Liegt offen zur Interpretation xD